Ein grausames Verbrechen erschüttert Costa Rica: Die deutschen Auswanderer Manuela und Rüdiger, die seit Jahren in dem mittelamerikanischen Land lebten, sind tot aufgefunden worden. Ihre Leichen wurden auf ihrem eigenen Grundstück verscharrt.
Traumleben mit dunklem Ende
Das Ehepaar führte nach außen hin ein Leben im Paradies. Sie besaßen eine luxuriöse Villa, die sie kürzlich zum Verkauf angeboten hatten. Doch genau dieses Inserat könnte nach ersten Erkenntnissen der Ermittler ihr Schicksal besiegelt haben: Interessenten für die Immobilie sollen in Wahrheit die mutmaßlichen Täter gewesen sein.
Ermittlungen zu den Hintergründen
Die örtliche Polizei geht derzeit davon aus, dass die Auswanderer Opfer eines geplanten Raubmordes wurden. Die Täter sollen das Vertrauen des Paares gewonnen haben, um sich Zugang zu Haus und Grundstück zu verschaffen. Dort wurden die beiden schließlich getötet und in einer Grube verscharrt.
Spur führt in kriminelles Milieu
Nach Medienberichten wurden bereits mehrere Verdächtige festgenommen. Sie sollen Verbindungen zu einem organisierten Verbrechernetzwerk haben, das in der Region aktiv ist. Die Behörden prüfen zudem, ob es eine Verbindung zwischen dem geplanten Immobilienverkauf und dem brutalen Verbrechen gibt.
Bestürzung bei Freunden und Bekannten
In der deutschen Auswanderergemeinde in Costa Rica herrscht tiefe Bestürzung. Freunde beschrieben Manuela und Rüdiger als „offen und hilfsbereit“. Umso größer sei der Schock über die Nachricht ihres gewaltsamen Todes.
Die Ermittlungen laufen weiter. Die costa-ricanischen Behörden stehen dabei auch mit deutschen Stellen in Kontakt.