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Taifun „Matmo“ trifft China mit voller Wucht – Hunderttausende in Sicherheit gebracht

김경복 (CC0), Pixabay

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde ist der Tropensturm „Matmo“ an der chinesischen Küste auf Land getroffen und hat weite Landesteile in ein Chaos aus Regen, Sturm und Überschwemmungen gestürzt. Besonders betroffen sind mehrere Küstenprovinzen im Südosten des Landes, wo ganze Straßenzüge unter Wasser stehen und Bäume wie Streichhölzer umknicken.

Die Behörden haben vorsorglich Hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht und Notunterkünfte eingerichtet. Schulen, Museen, Häfen und zahlreiche öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen. In den Städten Fuzhou und Xiamen wurden Bus- und Bahnverbindungen eingestellt, Flüge gestrichen und Brücken für den Verkehr gesperrt.

Meteorologen sprechen von einem der heftigsten Stürme der Saison. „Matmo“ brachte sintflutartige Regenfälle mit sich, in einigen Regionen fielen innerhalb weniger Stunden mehr als 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Flüsse traten über die Ufer, Straßen verwandelten sich in reißende Ströme.

Die Regierung warnte die Bevölkerung eindringlich vor weiteren Gefahren wie Erdrutschen und Sturzfluten. Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck, um blockierte Straßen zu räumen und die Stromversorgung wiederherzustellen.

Während sich der Sturm allmählich ins Landesinnere verlagert, rechnen Experten auch dort mit schweren Schäden durch anhaltenden Regen. Die Aufräumarbeiten dürften sich über Tage hinziehen – und der Name „Matmo“ wird vielen Chinesinnen und Chinesen als Synonym für eine Nacht voller Zerstörung und Angst in Erinnerung bleiben.

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