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Katastrophenfall wegen Waldbrand im Tenneloher Forst – Löscharbeiten nur aus der Luft möglich

Ylvers (CC0), Pixabay

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde am Mittwoch der Katastrophenfall ausgerufen. Grund ist ein Waldbrand im Tenneloher Forst, der sich aufgrund besonderer Gefahrenlage schwierig bekämpfen lässt. Das betroffene Gebiet ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz – daher besteht der Verdacht auf Munitionsbelastung im Boden, was den Löschkräften den direkten Zugang unmöglich macht.

Löscharbeiten aus der Luft – über 200 Einsatzkräfte vor Ort

Mehr als 200 Helfer von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst sind im Einsatz. Die Brandbekämpfung erfolgt ausschließlich aus der Luft, unter anderem mit Hubschraubern und Löschflugzeugen. Durch den Katastrophenfall können nun auch überregionale Einsatzkräfte angefordert und zentral koordiniert werden.

Keine Gefahr für Anwohner

Trotz des anhaltenden Brandes geben die Behörden Entwarnung für die Bevölkerung: Eine unmittelbare Gefahr für Anwohner bestehe nicht. Der Rauch sei bislang unter Kontrolle, Evakuierungen seien nicht erforderlich.

Heikler Einsatz in schwer zugänglichem Gelände

Der Tenneloher Forst liegt zwischen Erlangen und Nürnberg und ist für seine sensible Naturlandschaft ebenso bekannt wie für die militärische Vergangenheit. Die Kombination aus Trockenheit, unkontrollierbarem Gelände und Altmunition stellt die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung.

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