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Ermittler finden Leiche nach Geständnis: Vermisste Fitnesstrainerin tot aufgefunden

geralt (CC0), Pixabay

Die tagelange Suche nach der vermissten Fitnesstrainerin Johanna G. (34) hat ein tragisches Ende genommen. Die junge Frau wurde tot in der Steiermark aufgefunden, nachdem ein 30-jähriger Polizist in Haft die Ermittler zu dem Ablageort geführt hatte. Der Mann legte im Zuge einer erneuten Einvernahme ein Teilgeständnis ab.

Johanna G. galt seit Freitagabend als vermisst. Nachdem sie von einem Treffen nicht zurückgekehrt war und auch telefonisch nicht mehr erreicht werden konnte, meldete ihre Familie sie als vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen liefen an. Im Fokus der Ermittlungen stand bald ein Polizist aus der Südoststeiermark, den die Frau zuvor über eine Dating-App kennengelernt haben soll.

Zunächst hatte der Verdächtige jeglichen Kontakt bestritten, später räumte er ein Treffen ein. Am Montag wurde er festgenommen. Bei einer weiteren Befragung am Dienstag machte er Angaben, die die Ermittler schließlich zu einem Fundort führten. Dort wurde eine weibliche Leiche geborgen, deren Identität derzeit offiziell bestätigt wird.

Nach Medienberichten erklärte der Mann, es sei bei einem Treffen in seinem Auto zu einvernehmlichem Sex gekommen. Dabei habe die Frau bei sogenannten Würgepraktiken das Bewusstsein verloren und sei gestorben. Er habe die Tat als Unfall dargestellt. Die Ermittlungsbehörden äußern sich zu diesen Details bislang zurückhaltend und verweisen auf laufende Untersuchungen.

Besonders brisant ist, dass die Getötete nach bisherigen Erkenntnissen schwanger gewesen sein könnte. Ob dies in Zusammenhang mit der Tat steht oder ein mögliches Motiv darstellt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Auch hierzu machten die Behörden bislang keine abschließenden Angaben.

Die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Steiermark ermitteln wegen eines Tötungsdelikts. Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

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