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Nach Explosionen im Hafen: Feuerwehr kämpft weiter gegen Glutnester

geralt (CC0), Pixabay

Der Großbrand im Hamburger Hafen hält die Einsatzkräfte auch heute weiterhin in Atem. Noch immer sind rund 120 Feuerwehrleute vor Ort, um letzte Glutnester und kleinere Brandherde zu bekämpfen. Zwar sei das Hauptfeuer inzwischen gelöscht, doch die Lage bleibe angespannt, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.

Das Feuer war am Montagnachmittag in einer Lagerhalle ausgebrochen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte dort ein Fahrzeug Feuer gefangen. Die Flammen griffen rasch auf das umliegende Material über – darunter Hunderte Flaschen mit Lachgas, die in der Hitze nacheinander explodierten. Immer wieder waren Detonationen und laute Knallgeräusche im Hafenbereich zu hören, dichter Rauch stieg über der Stadt auf.

Sechs Verletzte – Halle stark beschädigt

Bei dem Brand wurden nach Angaben der Behörden sechs Menschen verletzt, sie erlitten Rauchvergiftungen und leichte Verletzungen durch die Explosionen. Die Lagerhalle selbst ist stark beschädigt, Teile des Daches stürzten ein. Experten prüfen derzeit, ob Einsturzgefahr besteht.

Stundenlange Löscharbeiten

Für die Feuerwehr war es ein besonders kräftezehrender Einsatz: „Wir mussten uns vorsichtig vorarbeiten, weil immer wieder Gasflaschen explodierten“, so ein Einsatzleiter. Die Löscharbeiten hätten sich dadurch massiv verzögert. In den kommenden Stunden werde es vor allem darum gehen, Glutnester abzukühlen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Ursache weiter unklar

Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, Sachverständige sollen den genauen Hergang in den kommenden Tagen rekonstruieren.

Der Großbrand hatte zeitweise auch den Straßen- und Bahnverkehr im Hafenbereich stark beeinträchtigt. Anwohner wurden gebeten, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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