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Mieterschutz bleibt: Mietpreisbremse gilt bis 2029

Ralphs_Fotos (CC0), Pixabay

Gute Nachrichten für Mieter in angespannten Wohnungsmärkten: Die umstrittene Mietpreisbremse wird verlängert – und das gleich um vier Jahre. Der Bundesrat hat der Verlängerung zugestimmt, damit gilt die Regelung nun bis Ende 2029. Ohne den Beschluss wäre sie schon Ende 2025 ausgelaufen.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte an, dass damit längst nicht Schluss sein soll: Sie plant weitere Maßnahmen, um Mieterinnen und Mieter in Deutschland besser zu schützen. Besonders im Visier: Kurzzeitvermietungen, möbliertes Wohnen und sogenannte Indexmietverträge, bei denen die Miete automatisch mit der Inflation steigt.

Die Mietpreisbremse gilt seit 2015 in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt – vor allem in Ballungsräumen, in denen Wohnraum knapp und teuer ist. Sie soll verhindern, dass Mieten bei Neuvermietungen unverhältnismäßig stark steigen. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Regelung zu oft umgangen wird oder nicht stark genug wirkt.

Die Ampel-Koalition will mit der Verlängerung ein Signal senden: Bezahlbares Wohnen bleibt politische Priorität. Gleichzeitig sollen weitere gesetzliche Nachbesserungen sicherstellen, dass Vermieter Schlupflöcher nicht mehr so leicht nutzen können.

Für Mieter bedeutet das: Auch in den nächsten Jahren bleibt der Spielraum für extreme Mietsteigerungen zumindest begrenzt – und das Thema bleibt oben auf der politischen Agenda.

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