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Performica Immobilien & Kapitalpflegegesellschaft mbH: Insolvenzverfahren mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 604 IN 69/24

Duisburg, 11. April 2025 – Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Performica Immobilien & Kapitalpflegegesellschaft mbH, ansässig in der Fritz-Peters-Straße 20, 47447 Moers, hat das Amtsgericht Duisburg den Eröffnungsantrag einer Gläubigerin vom 17. Juli 2024 mangels Masse abgewiesen. Der formelle Beschluss erfolgte am 11. April 2025.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 19002 eingetragen und wurde durch ihren Geschäftsführer Herrn PHK Peter Kirstein, wohnhaft in Duisburg, vertreten. Laut Handelsregistereintrag war der Geschäftszweck des Unternehmens auf den Kauf und Verkauf von Immobilien sowie deren Vermietung und Verwaltung ausgerichtet – ein Bereich, der in wirtschaftlich angespannten Zeiten unter besonderem Druck steht.

Der Insolvenzantrag wurde von einer Gläubigerin eingereicht, was bereits auf eine angespannte Liquiditätslage hindeutete. Doch das Verfahren wurde gar nicht erst eröffnet: Das vorhandene Vermögen reicht nicht einmal aus, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu decken, wie das Gericht in seinem Beschluss nach § 26 Abs. 1 Insolvenzordnung feststellte.

Die Konsequenz:
Es kommt nicht zur Bestellung eines Insolvenzverwalters, es gibt keine Gläubigerversammlung, und vor allem – keine Quotenverteilung. Gläubiger können ihre Forderungen nicht im Rahmen eines geordneten Insolvenzverfahrens anmelden und müssen – sofern überhaupt noch Aussicht besteht – auf den zivilrechtlichen Weg zurückgreifen.

Die Abweisung mangels Masse bedeutet faktisch das wirtschaftliche Aus für die Performica Immobilien & Kapitalpflegegesellschaft mbH. In absehbarer Zeit wird auch die Löschung aus dem Handelsregister folgen – damit verschwindet ein weiteres Unternehmen aus dem ohnehin herausfordernden Immobiliensektor still von der Bildfläche.

Ein kurzer Nachsatz:
Für viele Gläubiger stellt eine solche Entscheidung eine bittere Enttäuschung dar. Doch sie zeigt auch, wie entscheidend ein funktionierendes Liquiditäts- und Risikomanagement ist – gerade in kapitalintensiven Branchen wie der Immobilienwirtschaft.

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