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Vorläufiger Insolvenzverwalter für die Samuel Schubert Holding GmbH bestellt

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen 208 IN 339/26

Im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Samuel Schubert Holding GmbH, Freudenthal 1 in 08209 Auerbach Vogtland, hat das Amtsgericht Chemnitz am 25. Februar 2026 um 12 Uhr 13 einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 33756 eingetragen. Sie wird durch ihren Geschäftsführer Samuel Schubert vertreten, der seinerseits durch den Betreuer Christoph Apitz vertreten wird.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Thomas Beck, Dürerstraße 15 in 08527 Plauen, bestellt. Mit dieser Entscheidung unterliegt das Unternehmen einer umfassenden insolvenzrechtlichen Sicherung. Das Gericht ordnete ein allgemeines Verfügungsverbot gemäß § 21 Absatz 2 Nummer 2 erste Alternative Insolvenzordnung an. Damit ist es der Schuldnerin untersagt, über Gegenstände der Insolvenzmasse zu verfügen.

Drittschuldner dürfen Zahlungen nur noch an den vorläufigen Insolvenzverwalter leisten, sofern dieser nicht ausdrücklich einer Zahlung an die Gesellschaft zustimmt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die vorhandenen Vermögenswerte zu sichern und eine Benachteiligung einzelner Gläubiger zu verhindern.

Gegen die Entscheidung ist die sofortige Beschwerde zulässig. Diese ist innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Chemnitz, Gerichtsstraße 2 in 09112 Chemnitz, einzulegen. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die Verkündung oder Zustellung der Entscheidung beziehungsweise deren öffentliche Bekanntmachung. Elektronische Rechtsmittel müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen; eine einfache E Mail ist nicht ausreichend.

Der Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für die Beteiligten aus. Ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird, hängt von der weiteren Prüfung der wirtschaftlichen Lage und der Deckung der Verfahrenskosten ab.

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