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Tauriskia GmbH scheitert mit Insolvenzanträgen – Verfahren mangels Masse beendet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen 3603 IN 4914/25 und 3603 IN 5409/25

Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 12.01.2026 in gleich zwei Insolvenzverfahren über das Vermögen der Tauriskia GmbH eine abschließende Entscheidung getroffen. Betroffen ist das Berliner Unternehmen mit Sitz in der Arminiusstraße 2–4 in 10551 Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 245541 und vertreten durch den Geschäftsführer Antonio Carlos Brandauer.

In beiden Verfahren wies das Insolvenzgericht die von Gläubigerseite gestellten Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ab. Maßgeblich für die Entscheidungen war jeweils die Feststellung, dass das Vermögen der Schuldnerin nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Damit fehlte die notwendige Insolvenzmasse, sodass eine Durchführung des Verfahrens rechtlich ausgeschlossen war.

Parallel zu der Abweisung der Insolvenzanträge ordnete das Gericht im Verfahren mit dem Aktenzeichen 3603 IN 4914/25 die Aufhebung der zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen an. Diese Maßnahmen waren ursprünglich mit Beschluss vom 08.10.2025 erlassen worden, um das Vermögen der Gesellschaft während der laufenden Prüfung zu sichern. Mit der endgültigen Abweisung des Insolvenzantrags entfiel hierfür nun die Grundlage.

Die Entscheidungen markieren das formelle Ende der Insolvenzverfahren gegen die Tauriskia GmbH. Für Gläubiger bedeutet dies, dass keine gemeinschaftliche Befriedigung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens erfolgt und offene Forderungen nur noch außerhalb des Insolvenzrechts verfolgt werden können. Das Unternehmen selbst unterliegt nach der Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen keinen insolvenzrechtlichen Beschränkungen mehr.

Mit den Beschlüssen vom 12.01.2026 hat das Amtsgericht Charlottenburg die wirtschaftliche Situation der Tauriskia GmbH abschließend bewertet und die Verfahren wegen fehlender Masse beendet.

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