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„Es war einfach Pech“ – Monica Lierhaus über ihre Hirn-OP und den Arzt, der sie operierte

Humusak (CC0), Pixabay

Sie war einst das strahlende Gesicht im deutschen Fernsehen, beliebt als Sportmoderatorin bei „Sportschau“ und großen Live-Events – bis zum Tag, an dem sich ihr Leben für immer veränderte: Monica Lierhaus (55) spricht offen über die dramatischste Phase ihres Lebens und zeigt dabei eine bemerkenswerte Größe.

Mehr als 16 Jahre ist es her, dass die beliebte Moderatorin wegen eines Hirn-Aneurysmas operiert wurde – ein Eingriff, der medizinisch gut vorbereitet war, aber tragisch endete. Komplikationen während der Operation führten zu einem langen Koma und schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, mit denen Lierhaus bis heute lebt.

Doch Vorwürfe? Fehlanzeige. Stattdessen Mitgefühl – für den Arzt, der sie damals in der Hamburger Klinik operierte. „Es war niemand schuld. Es war einfach Pech.“ Diese Worte klingen nicht bitter, sondern versöhnlich. Sie denke oft an den Professor, der sie damals behandelte – und habe Mitleid mit ihm. „Er tut mir leid. Ich glaube, es hat ihn selbst sehr getroffen.

Lierhaus hat sich in den letzten Jahren mit großer Kraft zurück ins Leben gekämpft – ein Weg voller Reha, Rückschläge und Durchhaltewillen. Ihr Schicksal bewegte Millionen. Und doch spricht sie heute nicht mit Wut, sondern mit Verständnis. Eine Haltung, die tief berührt – und Respekt verdient.

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