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Sturm wütet an der Adria: Chaos und Zerstörung rund um Rimini

JamesQube (CC0), Pixabay

Heftige Unwetter haben in der Nacht zum Samstag die italienische Adria-Küste schwer getroffen. Besonders betroffen war die Gegend rund um Rimini, einen der beliebtesten Badeorte Italiens, den jedes Jahr Hunderttausende Touristinnen und Touristen aus Deutschland besuchen.

Dächer abgedeckt, Strände verwüstet

Wie die Behörden mitteilten, fegte ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern über die Küste hinweg. In mehreren Strandbädern riss der Sturm Dächer von Gebäuden, warf Sonnenschirme, Liegen und Liegestühle um und schleuderte sie über die Strände. Auch Strandbars und Restaurants meldeten erhebliche Schäden.

Regen, Hagel und überflutete Straßen

Neben dem Wind sorgten auch Starkregen und Hagel für Chaos. In kurzer Zeit verwandelten sich Straßen in Flüsse, Keller liefen voll und Autos standen unter Wasser. Viele Urlauber wurden in ihren Hotels oder Ferienwohnungen von dem Unwetter überrascht.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Feuerwehr sprach von einem Dauereinsatz: Dutzende Notrufe gingen ein, Helfer mussten umgestürzte Bäume beseitigen, Dächer sichern und vollgelaufene Gebäude leerpumpen. Nach ersten Angaben wurde niemand schwer verletzt, dennoch sprechen die Einsatzkräfte von einem „Glück im Unglück“.

Beliebte Urlaubsregion schwer getroffen

Für die Tourismusbranche ist das Unwetter ein Schock – mitten in der Hochsaison, in der die Strände von Rimini, Riccione und Cattolica normalerweise dicht gefüllt sind. Viele Urlauber reagierten verunsichert, einige brachen ihren Aufenthalt vorzeitig ab.

Die Behörden warnten davor, in den kommenden Tagen erneut mit Unwettern an der Adria zu rechnen. Meteorologen führen das extreme Wetter auf eine Kaltfront zurück, die über die heiße Mittelmeerluft hereingezogen ist.

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