Zwei junge Männer haben am Samstag in Niederösterreich ihre überhöhte Geschwindigkeit teuer bezahlt: Beide wurden nicht nur ihren Führerschein, sondern vorläufig auch ihre Autos los. Die Polizei spricht von gravierenden Verstößen, die ein massives Risiko für andere Verkehrsteilnehmer darstellten.
Erst 28-Jähriger im Freilandgebiet gestoppt
Am Nachmittag fiel einer Zivilstreife ein 28-jähriger Lenker zwischen Wiener Neustadt und Bad Fischau-Brunn auf. Statt der erlaubten 50 km/h raste er laut Polizeimessung mit 131 km/h durch das Freilandgebiet. „Das war nicht nur eine einfache Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern ein massiver Verstoß mit potenziell lebensgefährlichen Folgen“, so die Landespolizeidirektion. Neben dem Tempo werden dem Mann weitere verkehrsrechtliche Übertretungen angelastet.
Dann 20-Jähriger mitten in Wiener Neustadt
Am Abend, gegen 22.30 Uhr, kam es zu einem zweiten Fall: Auf der stark befahrenen LB 17 im Stadtgebiet von Wiener Neustadt fuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Bezirk Neunkirchen mit rund 120 km/h – ebenfalls doppelt so schnell wie erlaubt. Eine Zivilstreife nahm die Verfolgung auf und stoppte den Wagen nach kurzer Zeit.
Harte Konsequenzen
Für beide Lenker hatte das Rasen unmittelbare Folgen: Die Polizei nahm ihnen den Führerschein ab, zusätzlich wurden ihre Fahrzeuge vorläufig beschlagnahmt. Gegen beide Männer laufen Anzeigen bei der zuständigen Verwaltungsbehörde.
Polizei warnt vor Lebensgefahr
„Wer in einem 50er-Bereich mit über 120 km/h unterwegs ist, gefährdet nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das unbeteiligter Menschen“, heißt es von der Polizei. Gerade in Ortsgebieten seien solche Geschwindigkeiten besonders gefährlich – schon eine kleine Unachtsamkeit könne zu tödlichen Unfällen führen.
Mit der Beschlagnahme der Fahrzeuge setzt die Polizei ein deutliches Zeichen: „Wir wollen klarmachen, dass Rücksichtslosigkeit am Steuer Konsequenzen hat.“