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Stromsteuer nur für manche runter: Bürger dürfen weiter Funken zahlen

succo (CC0), Pixabay

Gute Nachrichten für Maschinen, schlechte für Mikrowellen: Die Bundesregierung bleibt beim großen Plan, die Stromkosten für alle zu senken – nur halt erstmal nicht für alle.

Nach einem nächtlichen Koalitionstreffen verteidigte Unions-Fraktionschef Spahn im ARD/ZDF-Morgenmagazin die Entscheidung: „Natürlich wollen wir, dass Strom für alle billiger wird. Aber wir wollen auch solide Finanzen. Und beides gleichzeitig ist ungefähr so einfach wie ein veganes Schnitzel aus Schweinefleisch.“

Industrie freut sich, Bürger zahlen weiter

Konkret bedeutet das: Die Stromsteuer sinkt erstmal nur fürs produzierende Gewerbe sowie Forst- und Landwirtschaft. Der Rest – also Bürgerinnen, Bürger und Lichterketten-Fans – darf weiter brav die volle Steuer zahlen. Begründung: Nach drei Jahren Rezession müsse man eben „in Schritten denken“ – und der erste Schritt geht Richtung Bagger, Traktor und Industriehalle.

Sozialverbände: „Toll gemacht!“

Sozialverbände und der Handelsverband BGA sind, wenig überraschend, mäßig begeistert. Sie nennen das Ergebnis „enttäuschend“ – diplomatisch ausgedrückt für: „Na danke auch!“ Immerhin könnte man die nächsten Stromrechnungen auch als Mahnung zum Energiesparen sehen.

Fazit:

Die Botschaft aus Berlin: Ja, der Strompreis wird sinken – nur halt für diejenigen, die die Stromrechnung ohnehin von der Steuer absetzen können. Für den Rest gilt: Lampe aus, Sparlampe an. Energiesparen war ja ohnehin der Plan.

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