Schock in Frankfurt-Bonames: Mitten in einem Wohngebiet eskaliert eine Trennung auf blutige Weise. Ein 36-Jähriger soll den neuen Partner seiner getrennt lebenden Ehefrau mit einem Messer getötet haben – direkt vor einem Mehrfamilienhaus in der Friedrich-Stampfer-Straße.
Nachbarn hörten am späten Mittwochabend verzweifelte Schreie und riefen den Notruf. Doch als die Polizei eintraf, war es bereits zu spät: Der 46-jährige Mann lag mit zahlreichen Messerstichen vor dem Haus – er starb noch am Tatort. Neben ihm: die 31-jährige Frau, ebenfalls verletzt. Sie wurde mit Stichwunden in eine Klinik gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Nach Informationen gehen die Ermittler davon aus, dass der 36-jährige Ex-Mann hinter der Tat steckt. Er soll vor wenigen Tagen seine elektronische Fußfessel abgelegt haben – offenbar ein Versuch, sich der Überwachung zu entziehen.
Die Spurensicherung arbeitete bis in die Nacht, Blutspuren waren auch am Donnerstag noch vor dem Haus zu sehen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.
Die genauen Hintergründe und das Motiv werden jetzt geklärt – fest steht: Für die junge Frau endet ein wohl langes Martyrium in einer entsetzlichen Bluttat, die eine ganze Nachbarschaft erschüttert.