Dark Mode Light Mode

Rhabarber – das Trendgemüse mit fruchtiger Note

julienmerceron (CC0), Pixabay

Lange Zeit galt Rhabarber als altmodisch oder typisch für Omas Kompott – heute erlebt das Stielgemüse ein wahres Comeback. In Smoothies, auf Tartes, in Cocktails oder sogar herzhaften Gerichten wird Rhabarber derzeit neu entdeckt und gefeiert. Kein Wunder: Kaum ein Gemüse vereint so viel Säure, Frische und Vielseitigkeit wie dieses pink-rote Powerpaket.

Botanisch zählt Rhabarber zwar zum Gemüse, doch wegen seines fruchtigen Geschmacks wird er meist wie Obst zubereitet. Die Stängel enthalten reichlich Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe – bei gleichzeitig sehr wenigen Kalorien. Damit passt Rhabarber perfekt in moderne, gesundheitsbewusste Ernährungsstile.

Vor allem in der Frühlingsküche ist Rhabarber nicht mehr wegzudenken. Zwischen April und Juni hat er Saison und bringt frische Säure in Marmeladen, Kuchen oder Chutneys. Besonders beliebt: die Kombination mit süßen Partnern wie Erdbeeren oder Vanille. Aber auch in der gehobenen Küche wird Rhabarber inzwischen als raffinierter Begleiter zu Fisch, Linsen oder Käse geschätzt.

Der aktuelle Trend geht hin zu Regionalität, Saisonalität und echtem Geschmack – und genau hier passt Rhabarber perfekt ins Bild. Ob als Kompott, als Sorbet oder fermentiert als Sirup: Wer Rhabarber neu denkt, erlebt eine geschmackliche Überraschung.

Ein kleiner Hinweis für die Zubereitung: Die Blätter sind giftig und gehören nicht auf den Teller. Auch bei den Stängeln empfiehlt es sich, ältere Exemplare zu schälen und zu kochen, um den Oxalsäuregehalt zu reduzieren.

Fazit: Rhabarber ist kein altbackenes Relikt, sondern ein wandelbares Gemüse mit Trendfaktor. Wer es saisonal frisch zubereitet, bringt Farbe und Geschmack auf den Teller – mit einem Hauch Retro und ganz viel Moderne.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Staatsanwaltschaft Offenburg

Next Post

Mehrwertsteuer auf Speisen soll dauerhaft sinken – Debatte um Folgen