In den NBA-Finals stehen sich zwei dynamische Teams gegenüber: die Oklahoma City Thunder und die Indiana Pacers. Während Stars wie Shai Gilgeous-Alexander oder Tyrese Haliburton im Rampenlicht stehen, könnten es am Ende jedoch die „Unsung Heroes“ sein – also die stillen Mitspieler – die den entscheidenden Unterschied machen.
Oklahoma City Thunder – Tiefe als Trumpf
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Alex Caruso (Guard): Als defensiver Alleskönner bewachte er in den Playoffs bereits Gegner vom Center Nikola Jokić bis zum Shooting Guard Anthony Edwards. Seine Vielseitigkeit erlaubt extrem kleine Lineups – ein taktischer Vorteil gegen die schnellen Pacers.
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Kenrich Williams (Forward): Spitzname „Kenny Hustle“. Spielte bisher wenig, aber effektiv: +32 in der Plus-Minus-Bilanz in nur knapp 48 Minuten gegen die Timberwolves. Ein klassischer Energiebringer.
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Luguentz Dort (Guard): Offensiv solide, defensiv wertvoll. Wird voraussichtlich Haliburton direkt verteidigen und könnte ihn mit seiner physischen Spielweise aus dem Rhythmus bringen.
Indiana Pacers – Bankpower gefragt
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Bennedict Mathurin (Forward): Scoring-Motor von der Bank. Zeigte im späteren Verlauf der Eastern Conference Finals wieder seine Stärken – vor allem als aggressiver Angreifer, der Fouls zieht und sicher von der Freiwurflinie trifft.
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T.J. McConnell (Guard): Veteran und Taktgeber der zweiten Einheit. Weniger flashy, dafür zuverlässig in Spielaufbau und Midrange-Scoring. Besonders wichtig, wenn Haliburton pausiert.
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Thomas Bryant & Tony Bradley (Center): Aufgrund der Größe von OKC (Holmgren, Hartenstein) dürften auch die Pacers mehr auf ihre Big Men setzen. Bryant überzeugte zuletzt als Stretch Big mit Distanzwürfen – Bradley könnte nach Verletzung zurückkehren.
Fazit: In einer ausgeglichenen Serie mit zwei tief besetzten Kadern könnten es genau diese Rollenspieler sein, die das Momentum kippen. Wer das Spiel jenseits der Stars gewinnt, könnte am Ende auch die Trophäe holen.