Am Berliner Hauptstadtflughafen BER ist es an Christi Himmelfahrt zu einem Sicherheitsvorfall gekommen. Ein 26-jähriger Mann überstieg am frühen Nachmittag den Sicherheitszaun des Flughafengeländes. Laut Bundespolizei wurde der Eindringling gegen 13:30 Uhr entdeckt und konnte kurz darauf von Einsatzkräften gestellt werden.
Der Mann habe einen verwirrten Eindruck gemacht und wies zudem Verletzungen auf, so die Behörden. Warum er das Gelände unerlaubt betreten hat, ist bislang unklar. Die Ermittlungen laufen – unter anderem wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr, ein Straftatbestand, der mit hohen Strafen geahndet werden kann.
Aus Sicherheitsgründen wurde der Flugverkehr am BER vorübergehend über nur eine Start- und Landebahn abgewickelt. Laut Flughafensprecher kam es dadurch lediglich zu kurzzeitigen Verzögerungen, der Betrieb sei inzwischen wieder normal angelaufen.
Der Vorfall wirft erneut Fragen nach der Sicherheit sensibler Infrastrukturen auf – insbesondere angesichts der Tatsache, dass es einem Unbefugten offenbar gelang, trotz umfassender Überwachung das Gelände zu betreten.