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Hawaii führt Klimasteuer für Touristen ein – Hoteliers zeigen sich besorgt

dpung (CC0), Pixabay

Ab dem Jahr 2026 wird auf Hawaii eine neue Klimasteuer für Urlauber eingeführt. Ziel ist es, mit dieser sogenannten „Green Fee“ Geld für den Schutz der Natur und den Kampf gegen den Klimawandel zu sammeln. Die Regierung des US-Bundesstaates will damit ein Zeichen setzen – Hawaii ist der erste US-Bundesstaat, der eine solche Klimaabgabe einführt.

Was bedeutet die neue Abgabe genau?

Die Green Fee soll alle Touristen betreffen, die nach Hawaii reisen. Die genaue Höhe der Abgabe steht noch nicht fest. Klar ist aber: Das Geld soll in wichtige Umweltprojekte fließen. Dazu zählen:

  • Schutz der Korallenriffe

  • Wiederaufforstung von Wäldern

  • Pflege und Erhalt von Wanderwegen und Stränden

  • Programme zur Anpassung an den Klimawandel

Schätzungen zufolge wird die Green Fee jährlich rund 100 Millionen US-Dollar einbringen – das sind etwa 88 Millionen Euro. Das teilte das Büro von Gouverneur Josh Green mit, der die Einführung unterstützt.

Hoteliers fürchten um ihr Geschäft

Viele Hotelbetreiber und Touristiker auf Hawaii blicken der neuen Abgabe mit gemischten Gefühlen entgegen. Ihre Sorge: Die zusätzliche Steuer könnte Urlauber abschrecken, vor allem Familien oder Reisende mit kleinerem Budget. Einige Unternehmer befürchten, dass andere Reiseziele dadurch für Touristen attraktiver werden könnten.

Trotzdem gibt es auch Zustimmung aus der Bevölkerung und von Umweltorganisationen. Sie verweisen auf die große Belastung der hawaiianischen Natur durch den Massentourismus und sehen die Green Fee als notwendigen Beitrag zur Erhaltung des Inselparadieses.

Ein Modell mit Vorbildfunktion?

Andere US-Staaten und Urlaubsregionen weltweit könnten dem Beispiel Hawaiis folgen. Auch in Europa wird seit Jahren über Tourismusabgaben zur Finanzierung von Umweltmaßnahmen diskutiert. Hawaii setzt mit der Green Fee nun einen wichtigen Impuls für den Klimaschutz im Reiseverkehr.

Fazit:
Hawaii will mit der neuen Tourismus-Klimasteuer Umweltprojekte stärken. Die Maßnahme stößt bei Hotels auf Skepsis – könnte aber ein Vorbild für andere Reiseziele werden.

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