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Ein Jahr nach dem Hochwasser: Bayern zieht Fluthilfebilanz – 60 Millionen Euro ausgezahlt

Soforthilfe | © geralt (CC0), Pixabay

Ein Jahr nach dem verheerenden Hochwasser in Süddeutschland hat die bayerische Staatsregierung eine erste Bilanz der Fluthilfen gezogen. Von dem bis zu 200 Millionen Euro umfassenden Soforthilfe-Programm wurden bislang gut 60 Millionen Euro an Betroffene ausgezahlt.

Der größte Teil der Unterstützung ging an Privathaushalte – laut Finanzminister Albert Füracker erhielten sie rund 36 Millionen Euro. Weitere 22 Millionen Euro wurden an Landwirte, Gartenbaubetriebe und Berufsfischer ausgezahlt. Für viele Menschen in den besonders betroffenen Regionen war die finanzielle Hilfe eine wichtige Grundlage für den Wiederaufbau.

Trotz des raschen Starts des Hilfsprogramms sind noch nicht alle Anträge bearbeitet. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, müssen derzeit noch etwa 130 Gesuche von Unternehmern und Freiberuflern geprüft und entschieden werden.

Die Staatsregierung betonte, dass die Hilfe unbürokratisch und zielgerichtet erfolge – dennoch zeigt die aktuelle Bilanz, dass die Aufarbeitung eines Naturereignisses dieser Größenordnung langfristig Ressourcen bindet. Auch der präventive Hochwasserschutz soll nach Regierungsangaben weiter gestärkt werden, um bei künftigen Extremwetterlagen besser gewappnet zu sein.

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