Berlin · Badstraße 4 – Gesundbrunnen-Center
Die Alesina Fruits GmbH, ein Import- und Exportunternehmen für Obst und Gemüse im Berliner Gesundbrunnen-Center, ist mehrfach mit Insolvenzanträgen konfrontiert worden – doch keines der Verfahren wurde eröffnet. Sowohl Anträge von Gläubigern als auch der Gesellschaft selbst scheiterten daran, dass kein ausreichendes Vermögen vorhanden ist, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken.
Das Amtsgericht Charlottenburg wies insgesamt drei Insolvenzanträge ab:
- AZ 3601 IN 3399/25 – Gläubigerantrag
- AZ 3601 IN 4849/25 – Eigenantrag des Unternehmens
- AZ 3601 IN 4864/25 – weiterer Gläubigerantrag
Die Beschlüsse datieren vom 15. und 17. Oktober 2025 und machen deutlich, dass die Firma – vertreten durch Geschäftsführer Engin Karaca – über kaum noch verwertbares Vermögen verfügt. Damit entfällt auch eine geordnete Verteilung an Gläubiger im Rahmen eines regulären Verfahrens.
Bedeutung für Betroffene
Für Lieferanten, Vermieter und andere Geschäftspartner ist die Situation kritisch:
Mit der Abweisung der Insolvenzanträge entfällt die Möglichkeit, Forderungen im geordneten Insolvenzverfahren anzumelden. Offene Beträge dürften damit weitgehend uneinbringlich sein.
Auch für den Standort im Gesundbrunnen-Center stellt sich die Frage nach einer möglichen Geschäftsaufgabe. Hinweise auf eine Fortführungslösung gibt es bisher nicht.
Was bleibt, ist ein Unternehmen ohne ausreichende Mittel – und ein Umfeld aus Gläubigern, das auf seinen Forderungen sitzen dürfte.