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Immobilienfirma unter Druck – Vorläufige Insolvenzverwaltung für MIRES Milan Real Estate Solutions 2 GmbH angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

In einem weiteren Verfahren aus der angespannten Immobilienbranche hat das Amtsgericht Potsdam am 18. November 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Greyhall 2. Immobilien GmbH – mittlerweile umfirmiert in MIRES Milan Real Estate Solutions 2 GmbH – verhängt. Das Unternehmen wird von den Geschäftsführern Thomas Kettner und Thomas Ehrich vertreten und ist unter der Adresse der Melior Domus Immobilien GmbH in Potsdam registriert.

Mit dem Beschluss setzt das Gericht klare Grenzen: Rechtsanwalt Sebastian Laboga aus Berlin wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und übernimmt ab sofort die Kontrolle über wesentliche wirtschaftliche Entscheidungen des Unternehmens. Sein Auftrag ist es, die Vermögenslage umfassend zu prüfen und festzustellen, ob die vorhandenen Mittel ausreichen, um ein reguläres Insolvenzverfahren zu finanzieren.

Der vorläufige Insolvenzverwalter erhält Zugang zu sämtlichen geschäftlichen Unterlagen und Räumlichkeiten. Damit soll eine lückenlose Analyse der wirtschaftlichen Situation gewährleistet werden. Darüber hinaus ist Laboga verpflichtet, Zustellungen im Verfahren vorzunehmen, während die öffentlichen Bekanntmachungen in der Zuständigkeit des Insolvenzgerichts verbleiben.

Die Entscheidung zeigt, dass die finanzielle Schräglage der Immobiliengesellschaft nun auch juristisch manifest wird. Ob eine Sanierung realisierbar ist oder bereits die Weichen auf vollständige Abwicklung gestellt werden müssen, wird sich erst nach Abschluss der Prüfungen durch den Insolvenzverwalter klären.

Mit dem Schritt des Gerichts rückt ein weiterer Projektentwickler in den Fokus der Wirtschaftsöffentlichkeit – ein deutliches Signal für die Herausforderungen, die der Immobiliensektor aktuell zu bewältigen hat.

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