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Brutale Tat in Tschechien: Taxifahrerin erstochen und aus Wagen geworfen

Myriams-Fotos (CC0), Pixabay

Im nordmährischen Šumperk nahe der polnischen Grenze ist eine 44-jährige Taxifahrerin Opfer eines grausamen Verbrechens geworden. Die Mutter von drei Kindern wurde von einem Fahrgast attackiert, schwer verletzt aus ihrem Auto geworfen – und erlag wenige Tage später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Angriff vom Rücksitz

Nach Angaben der tschechischen Polizei bestellte der 38-jährige Tatverdächtige das Taxi am frühen Dienstagmorgen zu einer Tankstelle in Šumperk. Die Fahrt führte zu einem abgelegenen Parkplatz an einem kleinen Teich. Dort soll der Mann der Fahrerin vom Rücksitz aus mit einem Messer in den Hals gestochen haben.

Anschließend zerrte er die schwer verletzte Frau aus dem Wagen und fuhr mit dem Taxi davon. Zeugen fanden die 44-Jährige bewusstlos am Tatort. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und kämpfte mehrere Tage um ihr Leben.

Verfolgungsjagd endet im Frontalcrash

Rund zwei Stunden nach der Tat entdeckte eine Polizeistreife das gestohlene Fahrzeug im etwa 20 Kilometer entfernten Šumvald. Als Beamte den Fahrer stoppen wollten, beschleunigte dieser. Nach Angaben der Ermittler lenkte er das Auto mit hoher Geschwindigkeit in den Gegenverkehr. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden ein 55-jähriger Mann und seine 49-jährige Beifahrerin schwer verletzt.

Der mutmaßliche Täter wurde mit über einem Promille Alkohol im Blut festgenommen. Laut Polizei zeigte er sich im Verhör auffallend gleichgültig.

Drei Kinder verlieren ihre Mutter

Die 44-Jährige, die ihren Beruf nach Angaben von Bekannten mit großer Leidenschaft ausübte, hinterlässt zwei Töchter und einen Sohn. Vier Tage nach dem Angriff starb sie im Krankenhaus an den Folgen der schweren Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes sowie versuchten Mordes in Zusammenhang mit dem gezielten Zusammenstoß. Dem 38-Jährigen droht eine langjährige Haftstrafe.

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