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Ende eines wirtschaftlich harten Monats: Weitere Insolvenzen erschüttern quer durch alle Branchen

Ratfink1973 (CC0), Pixabay

Am 27. Januar 2026 setzt sich der Trend eines angespannten Jahresbeginns fort. An diesem Tag wurden deutschlandweit erneut zahlreiche Insolvenzen verzeichnet – ein weiterer Beleg für die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung und Branchen derzeit gegenübersehen.

In Hamburg meldeten gleich mehrere Unternehmen Insolvenz an. Darunter die Constantin Urmersbach Gastronomie GmbH & Co. KG unter dem Aktenzeichen 67a IN 22/26 (HRA 116137), die Doman Bau GmbH (67a IN 419/25, HRB 180775), die OVIR GmbH (67g IN 26/26, HRB 104310) sowie die Paceheads Service GmbH (67g IN 29/26, HRB 183603).

Berlin war erneut besonders betroffen. Das renommierte Amtsgericht Charlottenburg verzeichnete unter anderem die Eröffnung des Verfahrens über die F.Q.S. Express GmbH (3610 IN 11734/25, HRB 201577), die IOmeter GmbH (3601 IN 598/26, HRB 210117), sowie die Native Instruments GmbH (3612 IN 602/26, HRB 72458) und deren Konzernschwester Native Instruments Group GmbH (3612 IN 604/26, HRB 225514).

Auch das Land Nordrhein-Westfalen blieb nicht verschont. In Düsseldorf traf es die e-noa GmbH (501 IN 248/25, HRB 70139) sowie die Westex Plus GmbH aus Langenzenn (501 IN 262/25, HRB 20496). Aus Bielefeld meldete sich die Hammer Raumstylisten GmbH (43 IN 69/26, HRB 20590) mit Sitz in Porta Westfalica.

Das bayerische Weiden i.d. OPf. registrierte die Insolvenz der CVSG Logistik UG (IN 351/25, HRB 6377), während in Fulda das Druckerei-Traditionsunternehmen Rindt GmbH & Co. KG Insolvenz anmelden musste (92 IN 13/26, HRA 1029).

Die Diakonie Altenhilfe Bremerhaven gemeinnützige GmbH wurde beim Amtsgericht Bremerhaven unter dem Aktenzeichen 10 IN 10/26 erfasst, was erneut zeigt, dass auch soziale Einrichtungen von der Krise nicht verschont bleiben.

Weitere namhafte Insolvenzen wurden gemeldet: Die Euro Grundinvest Consulting GmbH in München (1507 IN 3031/16, HRB 186329), die Extraho GmbH aus Erlangen (IN 52/26, HRB 19194) sowie die Julius Immobilien GmbH aus Sickte (274 IN 17/26, HRB 206263).

Im Chemnitzer Raum betraf es die Latoria Immobilien GmbH (303 IN 90/26, HRB 32458) sowie die Schneider erzgebirge Event GmbH mit Sitz in Raschau-Markersbach (221 IN 134/26, HRB 35156). Auch in Hof wurde Insolvenz für die Gebelein Laser und Biegetechnik GmbH angemeldet (IN 20/26, HRB 3794).

Im Süden Deutschlands musste die Magnetix Wellness GmbH aus Mühlheim am Main Insolvenz anmelden (8 IN 24/26, HRB 57451), ebenso wie die Satchef GmbH aus Donzdorf (3 IN 31/26, Ulm HRB 725508) und die Rav Fisch GmbH aus Ravensburg (105 IN 389/25, HRB 744772).

Auch Saarbrücken bleibt von der Insolvenzlage nicht verschont. Hier wurden die Leoworx Ortungssysteme GmbH (109 IN 71/25, HRB 100591) sowie die Pixelfree Studio Germany UG (105 IN 7/26, HRB 107699) erfasst.

Mit Blick auf die Vielzahl und Branchenbreite der betroffenen Unternehmen – von Gastronomie, Logistik, Bau und Technik über Medien bis zu sozialen Einrichtungen – lässt sich festhalten: Der wirtschaftliche Druck ist in nahezu allen Sektoren spürbar. Besonders alarmierend ist die Zahl der Insolvenzen in Regionen wie Berlin, Hamburg, NRW und Bayern, die für gewöhnlich als wirtschaftlich robuste Standorte gelten.

Ob sich dieser Negativtrend im Februar 2026 fortsetzt, wird mit Spannung beobachtet. Für viele Betriebe ist der Jahresbeginn jedenfalls von ernüchternden Entscheidungen geprägt.

 

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