Aktenzeichen: 340 IN 379/24 (371)
Die AOC Leipzig Prager Straße GmbH mit Sitz in der Liebknechtstraße 55 in 39108 Magdeburg sah sich in einem Insolvenzverfahren mit einer ernüchternden Entscheidung des Amtsgerichts Magdeburg konfrontiert. Die Gesellschaft, die sich mit der Verwaltung eigenen Vermögens sowie mit dem An- und Verkauf von Grundstücken und deren Bebauung – insbesondere im Raum Leipzig – befasst, hatte die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.
Vertreten wird das Unternehmen durch Geschäftsführer Till Schwerdtfeger, wohnhaft in Dessau-Roßlau. Als Verfahrensbevollmächtigte fungierten die Rechtsanwälte der Aderhold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Leipzig.
Am 3. Dezember 2025 erging der Beschluss, dass das Insolvenzverfahren nicht eröffnet wird. Das Amtsgericht begründete seine Entscheidung mit dem Fehlen einer die Verfahrenskosten deckenden Masse gemäß § 26 der Insolvenzordnung. Gleichzeitig wurden alle zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen wieder aufgehoben.
Mit dieser Entscheidung steht fest, dass das Unternehmen über keine ausreichenden finanziellen Mittel mehr verfügt, um auch nur die Grundkosten eines Insolvenzverfahrens zu tragen. Damit ist der Antrag auf Durchführung des regulären Verfahrens gescheitert – ein deutliches Zeichen für die wirtschaftliche Handlungsunfähigkeit der AOC Leipzig Prager Straße GmbH.