In der türkischen Metropole Istanbul gilt künftig ein striktes Fütterungsverbot für streunende Hunde. Das Gouverneursamt der Provinz kündigte an, dass die „unkontrollierte Fütterung“ im öffentlichen Raum nicht mehr erlaubt sei. Betroffen sind unter anderem Gehwege, Parks, Gärten, Flughäfen, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie Gotteshäuser.
Ziel der neuen Regelung ist es, die Zahl freilaufender Hunde besser zu kontrollieren und Gefahren im Stadtgebiet zu reduzieren. Wie mögliche Verstöße geahndet werden sollen, ließ die Behörde vorerst offen.
Neben dem Fütterungsverbot fordert das Gouverneursamt, das Einfangen, Kastrieren und anschließende Unterbringen der Straßenhunde in Tierheimen deutlich zu beschleunigen. Hintergrund ist eine seit Jahren andauernde Debatte über die große Population von Straßenhunden in Istanbul und wiederkehrende Vorfälle, die eine stärkere Regulierung in den Fokus rücken.