In Graz wird seit dem vergangenen Wochenende eine 32-jährige Frau vermisst. Die Österreicherin war am späten Samstagabend nach einer Weihnachtsfeier zuletzt gesehen worden. Nach Polizeiangaben teilte sie einer Freundin per Nachricht noch mit, dass sie gut zu Hause angekommen sei. Danach brach der Kontakt ab.
Als die Frau am folgenden Tag zu einem vereinbarten Fototermin nicht erschien und weder telefonisch noch über soziale Medien erreichbar war, meldeten Angehörige sie bei der Polizei als vermisst. Eine großangelegte Suche wurde eingeleitet. Am Montag entdeckten Einsatzkräfte das Mobiltelefon der Vermissten mehrere Kilometer von ihrer Wohnung entfernt in einem Gebüsch. Hinweise darauf, wie es dorthin gelangte, liegen bislang nicht vor.
Im Zuge der Ermittlungen richtet sich der Fokus auf eine Person aus dem persönlichen Umfeld der Vermissten. Ein Fahrzeug aus diesem Zusammenhang wurde nach Angaben lokaler Medien ausgebrannt im Grenzgebiet zur Slowakei aufgefunden. Ob und in welchem Zusammenhang der Fund mit dem Verschwinden steht, wird derzeit geprüft. Die Polizei äußerte sich hierzu mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht näher.
Die Vermisstensuche wird nach Angaben der Behörden intensiv fortgesetzt. Neben der Auswertung von Spuren und digitalen Daten werden Hinweise aus der Bevölkerung geprüft. Die Ermittler bitten weiterhin um Mitteilungen von Personen, die die Vermisste zwischen Samstagabend und Montagmorgen gesehen haben könnten.