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BaFin warnt vor SFM Pro – dubiose WhatsApp-Gruppen locken mit vermeintlichem Reichtum

ndemello (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt aktuell vor betrügerischen Aktivitäten rund um die Plattform SFM Pro. Nach Angaben der Behörde betreiben Unbekannte mehrere WhatsApp-Gruppen – darunter „R8 Vermögenswachstums Forschungsgruppe“ und „107-Exklusive VIP“ –, um Anlegerinnen und Anleger zum Handel über die SFM Pro-App zu verleiten.

Laut BaFin besteht der dringende Verdacht, dass die Betreiber ohne behördliche Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen anbieten. Die Verantwortlichen stehen nicht unter Aufsicht der BaFin – ein klares Warnsignal für Verbraucher.

Lockangebote über WhatsApp

Die Masche folgt einem bekannten Schema: In privaten Chatgruppen auf WhatsApp oder Telegram werben vermeintliche Finanzexperten mit schnellen Gewinnen und angeblich geprüften Strategien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich anschließend über die SFM Pro-App registrieren und dort Geld einzahlen, um angeblich mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Tatsächlich dient das Ganze häufig nur einem Zweck – dem Abgreifen von Einlagen und persönlichen Daten.

Keine Erlaubnis, kein Schutz

Die BaFin betont, dass Bankgeschäfte, Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen in Deutschland nur mit offizieller Zulassung der Behörde angeboten werden dürfen. Unternehmen ohne diese Erlaubnis handeln rechtswidrig.

„Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an“, warnt die Finanzaufsicht.

Anlegerinnen und Anleger sollten daher unbedingt prüfen, ob ein Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin eingetragen ist. Fehlt dieser Eintrag, ist höchste Vorsicht geboten.

Ermittlungen nach Kreditwesengesetz

Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes (KWG). Diese Vorschrift erlaubt der Aufsicht, die Öffentlichkeit über Verdachtsfälle unerlaubter Finanzgeschäfte zu informieren.

Fazit: Finger weg von SFM Pro und dubiosen WhatsApp-Gruppen

Die Warnung zeigt erneut, wie dreist Betrüger soziale Netzwerke und Messenger-Dienste nutzen, um Anleger in die Falle zu locken. Seriöse Finanzdienstleister werben nicht über WhatsApp-Gruppen oder private Chat-Einladungen.

Wer bereits Geld über die SFM Pro-App investiert hat, sollte sofort die Zahlungen stoppen, Beweise sichern und sich an die Polizei oder die BaFin wenden.

Merke: Wenn ein Investment über WhatsApp beginnt, endet es meist beim Kontoverlust.

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