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Polizei identifiziert Drohnenpiloten nach Vorfall am Flughafen Frankfurt

paologhedini (CC0), Pixabay

Nach einer Drohnesichtung am Frankfurter Flughafen hat die Polizei den verantwortlichen Piloten ausfindig gemacht. Wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mitteilte, handelte es sich um einen 41-jährigen Hobbydrohnenpiloten, der seine neu erworbene Drohne in der Flugverbotszone getestet hatte.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen in unmittelbarer Nähe von Deutschlands größtem Flughafen. Die Bundespolizei entdeckte den Flug zunächst auf ihren Überwachungssystemen, kurz darauf stellte die Landespolizei den Mann. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet; ihm droht nun ein Bußgeld im fünfstelligen Bereich.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse ein. In den vergangenen Wochen kam es mehrfach zu Drohnenflügen über sicherheitskritischen Einrichtungen in mehreren EU- und NATO-Staaten. Russland wies entsprechende Verdächtigungen von sich.

Besonders der Flughafen München war zuletzt wiederholt von Drohnenalarmen betroffen. Mehrfach musste der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt werden, Tausende Passagiere waren gestrandet. Die Ereignisse haben eine politische Debatte über schärfere Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst – darunter auch die Frage, ob Polizei und Bundeswehr künftig befugt sein sollen, Drohnen im Ernstfall abzuschießen.

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