Humanitäre Helferinnen und Helfer stehen weltweit unter massivem Druck – und immer häufiger bezahlen sie ihren Einsatz mit dem Leben. Laut Daten der Aid Worker Security Database sind in diesem Jahr bereits 265 Helfer im Einsatz getötet worden. Damit liegt die Zahl jetzt schon auf dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre – und könnte bis Jahresende sogar den traurigen Rekord von 383 Todesfällen aus 2024 übertreffen.
Besonders prekär ist die Lage in den Palästinensischen Gebieten, wo der anhaltende Krieg das Risiko für Helfer drastisch erhöht. Schon im Vorjahr war diese Region der gefährlichste Einsatzort weltweit – und daran hat sich auch 2025 nichts geändert.
Humanitäre Helfer arbeiten oft unter extremen Bedingungen: Sie versorgen Verletzte, verteilen Lebensmittel, sichern Trinkwasser oder bauen Notunterkünfte. Doch dabei geraten sie immer wieder zwischen die Fronten, werden Opfer von Anschlägen, gezielten Angriffen oder geraten in bewaffnete Auseinandersetzungen.
Internationale Organisationen zeigen sich alarmiert. Sie fordern nicht nur einen besseren Schutz für humanitäre Missionen, sondern auch die strikte Einhaltung des Völkerrechts, das Helfende eigentlich unter besonderen Schutz stellt.
Doch die Realität sieht anders aus: Wer Menschenleben retten will, setzt sein eigenes aufs Spiel – und die Zahl der Opfer belegt, wie groß diese Gefahr inzwischen geworden ist.