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Großfahndung in Australien: Polizei setzt hohe Belohnung auf Polizisten-Mörder aus

1564890 (CC0), Pixabay

Seit Tagen steht Australien unter Schock. Nach der brutalen Tötung von zwei Polizeibeamten läuft im Bundesstaat Victoria eine beispiellose Großfahndung. Gesucht wird ein 56 Jahre alter Mann, der als schwer bewaffnet gilt und den Ermittlern zufolge zur Szene der sogenannten „Sovereign Citizens“ gehört – einer radikalen Strömung, die mit den deutschen „Reichsbürgern“ vergleichbar ist.

Zwei Beamte im Dienst erschossen

Der Gesuchte soll die beiden Polizisten während eines Einsatzes regelrecht in einen Hinterhalt gelockt haben. Bei der Schießerei wurden die Beamten tödlich getroffen. Der Täter konnte anschließend fliehen – offenbar mit Waffen und Ausrüstung, die ihn besonders gefährlich machen.

Polizei erhöht Druck

Die australische Polizei fahndet seitdem mit einem riesigen Aufgebot: Über 450 Einsatzkräfte sind täglich in der Region unterwegs, durchkämmen Wälder, überprüfen Straßen und gehen zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Um die Festnahme voranzutreiben, wurde nun eine Rekord-Belohnung von bis zu einer Million Australischen Dollar (rund 560.000 Euro) für entscheidende Hinweise ausgesetzt.

Ideologische Verbindungen

Der 56-Jährige gilt als Anhänger der „Sovereign Citizens“. Anhänger dieser Bewegung lehnen staatliche Institutionen, Gesetze und die Polizei ab und erkennen die Autorität des Staates nicht an. Immer wieder kommt es im Umfeld solcher Gruppen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Bevölkerung gewarnt

Die Polizei warnte eindringlich davor, sich dem Gesuchten zu nähern. Er sei hochgefährlich und könne jederzeit erneut zuschlagen. „Jeder, der Informationen über seinen Aufenthaltsort hat, sollte sofort die Polizei kontaktieren und nicht versuchen, selbst einzugreifen“, betonte ein Sprecher.

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