Ein schwerer Schulbusunfall hat am Samstagmorgen in der Nähe von Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) für Aufsehen und Sorge gesorgt. Mehr als 20 Menschen, darunter zahlreiche Jugendliche und auch der Fahrer, wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nach Angaben des Polizeichefs von Economy im Beaver County, Michael O’Brien, war ein Bus mit dem Football-Team der Highschool aus Aliquippa unterwegs zu einem Auswärtsspiel. Doch die Fahrt endete abrupt: Der Schulbus geriet aus bisher ungeklärten Gründen ins Schlingern und kippte auf die Seite.
Kinder und Jugendliche unter den Verletzten
An Bord befanden sich neben dem Fahrer vor allem junge Spieler und Betreuer des Teams. Mehrere Schüler erlitten Prellungen, Knochenbrüche oder Kopfverletzungen. Zwei Insassen wurden laut US-Medien schwerer verletzt, schweben aber nicht in Lebensgefahr.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Innerhalb weniger Minuten waren Feuerwehr, Rettungsteams und Polizei am Unfallort. Die Kinder wurden aus dem umgestürzten Bus befreit und erstversorgt, bevor Krankenwagen sie in nahegelegene Kliniken brachten. Angehörige eilten noch am Vormittag dorthin, um ihre Kinder in Empfang zu nehmen.
Ursache unklar
Warum der Bus zur Seite kippte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. „Wir müssen uns das Fahrzeug und die Fahrbahn genau anschauen“, erklärte Polizeichef O’Brien. Auch der Gesundheitszustand des Fahrers wird überprüft.
Schock und Erleichterung zugleich
Die Schulleitung der Aliquippa High School sprach von einem „erschütternden Vorfall“. Gleichzeitig sei man erleichtert, dass niemand ums Leben gekommen sei. Ob das geplante Footballspiel noch stattfinden wird, ist fraglich – im Moment stehe die Genesung der Jugendlichen im Vordergrund.