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Sturm bremst Urlaubssaison: Fährverkehr in Griechenland teils lahmgelegt

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Heftige Winde haben den Reiseverkehr in Griechenland empfindlich gestört – besonders betroffen ist die südliche Ägäis. Zehntausende Touristinnen und Touristen mussten sich am Dienstag gedulden, viele Verbindungen fielen ganz aus.

Vor allem an den Häfen rund um Athen, darunter die wichtigen Fährterminals Piräus, Rafina und Lavrio, wurden die Fahrpläne drastisch eingeschränkt. Grund dafür sind orkanartige Böen, die auf See für gefährliche Bedingungen sorgen. Die griechische Küstenwache verhängte teils ein Auslaufverbot für Fähren.

Beliebte Ferieninseln wie Mykonos, Paros und Naxos sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar. Viele Urlauber warten in den Häfen auf neue Informationen, während sich auch in den Hotels und Pensionen auf den Inseln die Abreisepläne verzögern.

Meteorologen rechnen damit, dass sich die Wetterlage erst im Laufe der Woche wieder beruhigt. Derartige Windphänomene – sogenannte „Meltemi“-Winde – sind in den Sommermonaten in der Ägäis zwar nicht ungewöhnlich, erreichen aber in diesem Jahr teils extreme Geschwindigkeiten.

Reisende werden gebeten, sich laufend bei Reedereien und Reiseveranstaltern über den aktuellen Stand zu informieren und Flexibilität einzuplanen. Besonders in den Sommermonaten bleibt das Wetter ein unberechenbarer Mitspieler im griechischen Inselurlaub.

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