In der Nacht auf Samstag kam es in Hohenems zu einem tödlichen Wohnungsbrand. Gegen 01.40 Uhr brach in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses aus noch ungeklärter Ursache Feuer aus. Eine Hausbewohnerin bemerkte den Brand und alarmierte sofort die Feuerwehr. Während alle anderen Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten, fanden Einsatzkräfte in der betroffenen Wohnung einen 48-jährigen Mann tot auf.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Landeskriminalamt übernommen. Eine Obduktion soll klären, ob der Mann an den Folgen des Feuers starb oder ob er bereits zuvor ums Leben gekommen war.
Nur Stunden zuvor ereignete sich in Gramastetten im Bezirk Urfahr-Umgebung ein weiterer tödlicher Zwischenfall: Ein 49-jähriger Mann kam bei Instandsetzungsarbeiten an einer Wasserzisterne ums Leben. Er hatte sich ohne Sicherung in den knapp zweieinhalb Meter tiefen Schacht begeben, um einen Dichtanstrich aufzubringen. Dabei wurden Lackdämpfe und Kohlenmonoxid freigesetzt – eine tödliche Mischung, die den Mann bewusstlos machte.
Seine 48-jährige Ehefrau entdeckte ihn und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Die Feuerwehr barg den Mann, doch der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Beide Fälle zeigen, wie schnell sich Alltagssituationen in tragische Unglücke verwandeln können – und wie entscheidend schnelles Handeln und Vorsichtsmaßnahmen sind.