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Tragödie in Island: Neunjähriges Mädchen aus Deutschland ertrinkt an Reynisfjara-Strand

ulleo (CC0), Pixabay

Ein Urlaub in Island ist für eine deutsche Familie auf tragische Weise geendet. Am weltberühmten schwarzen Sandstrand Reynisfjara im Süden des Landes ist am Wochenende ein neunjähriges Mädchen ertrunken. Das Unglück ereignete sich laut dem isländischen Rundfunksender RÚV, als das Kind zusammen mit ihrem Vater und ihrer Schwester von einer plötzlich auftretenden Welle erfasst wurde.

Während sich Vater und Schwester aus den Wassermassen retten konnten, wurde das Mädchen ins offene Meer gezogen. Die isländische Küstenwache leitete sofort eine großangelegte Suchaktion ein, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Erst nach etwa zwei Stunden konnte das Kind aus dem Wasser geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden – doch für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät. Die Ärzte konnten nur noch den Tod feststellen.

Der Strand Reynisfjara ist nicht nur wegen seiner beeindruckenden Basaltsäulen und dramatischen Küstenlandschaft bekannt, sondern auch wegen seiner tückischen Wellen. Immer wieder kommt es dort zu gefährlichen Zwischenfällen. Trotz Warnschildern und Absperrungen unterschätzen viele Besucher die Kraft des Atlantiks.

Die isländischen Behörden und Rettungskräfte zeigten sich tief betroffen von dem tragischen Vorfall und erneuerten ihre Warnungen vor den Risiken an der Küste. Auch Islands Tourismusverbände rufen erneut dazu auf, Warnhinweise ernst zu nehmen und ausreichenden Abstand zur Brandung zu halten – selbst bei vermeintlich ruhiger See.

Für die betroffene Familie endet eine Reise ins Naturparadies Island in unvorstellbarem Schmerz. Die Anteilnahme im Land und darüber hinaus ist groß – ein ganzes Land trauert mit.

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