Für viele Autofahrer rund um Hamburg wurde der Ferienstart zur Geduldsprobe: Wegen der gleichzeitigen Sommerferien in neun Bundesländern und einem starken Anreiseverkehr aus den Niederlanden verwandelten sich die Straßen in zähe Blechlawinen. Besonders betroffen: die Autobahn 7.
Eine Sperrung auf der A7 – einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands – verschärfte die Situation zusätzlich. Ob von Süden, Osten oder Westen: In Hamburg ging am Samstag stellenweise kaum noch etwas. Der Verkehr staute sich kilometerweit, Navigationsgeräte meldeten Wartezeiten von über einer Stunde.
Die Polizei und Verkehrsbehörden riefen dazu auf, möglichst auf alternative Routen auszuweichen oder Fahrten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu legen. Auch der ADAC sprach von einem der staureichsten Wochenenden des Jahres.
Für viele Reisende begann der Urlaub damit nicht am Strand, sondern im Stau – mit hitzigen Motoren, gestressten Familien und blankliegenden Nerven. Entspannung sieht anders aus. Doch mit dem Beginn der Feriensaison dürfte dies nicht das letzte Verkehrschaos bleiben.