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Tragödie am Eibsee: Vater und Sohn tot geborgen

geralt (CC0), Pixabay

Es ist ein stilles Ende einer verzweifelten Suche: Eine Woche nach dem tragischen Tretboot-Unglück im Eibsee bei Grainau in Oberbayern haben Einsatzkräfte die Leichen eines sechsjährigen Jungen und seines 33-jährigen Vaters aus dem Wasser geborgen.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte eine auf Tiefensuche spezialisierte Firma zuvor die beiden Körper in dem klaren, aber tiefen Bergsee lokalisiert. Taucher der Wasserwacht konnten sie schließlich bergen.

Laut bisherigen Erkenntnissen war der Junge beim Tretbootfahren vom Boot ins Wasser gefallen. Sein Vater sei sofort ins kalte Wasser gesprungen, um ihn zu retten – doch beide tauchten nicht mehr auf. Trotz intensiver Suche mit Booten, Tauchern, Sonartechnik und Drohnen fehlte tagelang jede Spur.

Die Tragödie erschütterte nicht nur die Region, sondern bewegte auch weit über Bayern hinaus viele Menschen. Der Eibsee, idyllisch am Fuß der Zugspitze gelegen, wurde plötzlich zum Schauplatz eines dramatischen Unglücks, das auf tragische Weise die Zerbrechlichkeit eines Augenblicks zeigte.

Die Behörden sprachen den Angehörigen ihre Anteilnahme aus. Auch die zahlreichen Helfer, die Tag für Tag unermüdlich suchten, seien tief betroffen, hieß es.

Was bleibt, ist die stille Trauer um ein Kind und seinen Vater – und die Erinnerung an einen letzten Versuch, zu retten, was nicht mehr zu retten war.

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