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Schwere Zeiten für Mönchengladbacher Metallhändler: Vorläufige Insolvenz bei PB GmbH Schrott & Metallgroßhandel angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Amtsgericht Mönchengladbach, Aktenzeichen: 33 IN 32/25

Am frühen Morgen des 11. Juli 2025 wurde durch Beschluss des Amtsgerichts Mönchengladbach ein bedeutender Schritt im Insolvenzverfahren über das Vermögen der PB GmbH Schrott & Metallgroßhandel eingeleitet. Das Unternehmen mit Sitz in der Siemensstraße 11–13, 41066 Mönchengladbach, vertreten durch Geschäftsführer Peter Baer, befindet sich ab sofort unter der Aufsicht einer vorläufigen Insolvenzverwalterin.

Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die erfahrene Rechtsanwältin Nada Nasser aus Mönchengladbach bestellt. Mit dieser Maßnahme soll das Vermögen der Schuldnerin vor nachteiligen Veränderungen geschützt und geordnet werden. Alle Verfügungen über Unternehmenswerte durch die Geschäftsleitung dürfen nun nur noch mit Zustimmung der Insolvenzverwalterin erfolgen. Damit ist ein zentraler Mechanismus des deutschen Insolvenzrechts in Kraft getreten, der die finanzielle Ordnung des Unternehmens in dieser kritischen Phase sichern soll.

Gleichzeitig wurde den sogenannten Drittschuldnern – also den Schuldnern der PB GmbH – untersagt, Zahlungen weiterhin direkt an die Gesellschaft zu leisten. Stattdessen ist ausschließlich die vorläufige Insolvenzverwalterin zur Entgegennahme von Bankguthaben und sonstigen Forderungen befugt. Damit sollen Gläubigerschutz und Transparenz in der Zahlungsabwicklung gewährleistet werden.

Zudem hat das Gericht weitreichende Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen das Unternehmen gestoppt. So sind etwa die Vollziehung eines Arrests oder einstweilige Verfügungen vorerst untersagt worden – mit Ausnahme solcher Maßnahmen, die auf die Abnahme der Vermögensauskunft abzielen.

Die PB GmbH, ein regional bedeutender Akteur im Schrott- und Metallgroßhandel, steht nun vor der Frage, ob eine Fortführung des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines geordneten Insolvenzverfahrens möglich ist oder ob eine Abwicklung droht. Die nächsten Wochen werden für das Unternehmen und seine Gläubiger entscheidend sein.

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mönchengladbach eingesehen werden.

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  1. Wer wissentlich das er nicht bezahlen wird , Waren einkauft ist ein Betrüger und ist sicher kein bedeutender regionaler Rohstoffakteur…schlecht recherchiert 👎🏻

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