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Goldene Jahre? Eher Zinn mit Rost – Rente bleibt Mini trotz Maxi-Arbeitsleben

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

Nach 45 Jahren schuften, malochen, durchhalten – und dann? Gibt’s zur Belohnung für viele Rentnerinnen und Rentner eine warme Mahlzeit im Monat. Vielleicht zwei, wenn man Wasser statt Strom nutzt.

Laut einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage von Linken-Mann Dietmar Bartsch bekommen mehr als jeder vierte Rentner mit 45 Beitragsjahren unter 1.300 Euro im Monat. Was früher als „würdiger Lebensabend“ geplant war, ist heute: Netflix kündigen, Heizung auslassen, und Kartoffelsuppe auf Streckbetrieb.

Der Durchschnitt macht’s auch nicht besser

Im Schnitt erhalten die rund 5,5 Millionen Rentner mit voller Erwerbsbiografie 1.668 Euro. Klingt auf dem Papier okay – bis man versucht, davon Miete, Essen, Medikamente und die Fernsehzeitung zu bezahlen.

Ost-West-Schere? Weiter offen wie Omas Sparbuch

Und natürlich darf in Deutschland das gute alte Renten-Gefälle nicht fehlen. Wer in Westdeutschland malocht hat, bekommt im Schnitt 1.729 Euro. Im Osten: 1.527. Offenbar zahlt sich jahrzehntelanger Aufbau-Ost immer noch nicht richtig aus – zumindest nicht für die, die ihn tatsächlich erledigt haben.

Fazit:

45 Jahre Arbeit, und am Ende reicht’s für einen Lebensabend mit Kerzenlicht – nicht aus Romantik, sondern wegen der Stromrechnung. Vielleicht sollte man statt Rentenpunkten demnächst Treueherzen verteilen: 10 Jahre Arbeit = 1 Gratis-Wurstsemmel.

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