Beim traditionsreichen U.S. Open 2025 im Oakmont Country Club hat sich Sam Burns vor dem Finaltag an die Spitze gesetzt. Nach drei gespielten Runden liegt der Amerikaner bei -3 und führt das Feld der wenigen Spieler unter Par an. Nur vier Golfer befinden sich aktuell im Minusbereich – ein Beweis für die enorme Schwierigkeit des Platzes.
Dicht auf den Fersen sind ihm J.J. Spaun und der Australier Adam Scott, beide bei -2. Scott, der im kommenden Monat 45 Jahre alt wird, könnte mit einem Sieg zu den ältesten US-Open-Champions der Geschichte zählen – ein Titel, den aktuell Hale Irwin (1990) hält. Viktor Hovland (-1) und Carlos Ortiz (Even) runden die Top 5 ab.
Der dritte Tag war geprägt von schwierigen Bedingungen: Leichter Regen und hohe Luftfeuchtigkeit erschwerten den Spielern das Spiel. Besonders der Start ins dritte Drittel gestaltete sich zäh – die ersten beiden Löcher brachten kaum Birdies.
Zu den prominenten Namen, die den Cut (bei +7) verpassten, zählen Titelverteidiger Bryson DeChambeau sowie Dustin Johnson und Justin Thomas. Rory McIlroy, zweifacher U.S. Open-Zweiter in den letzten Jahren, rangiert nach drei Runden bei +6.
Carlos Ortiz beeindruckte mit einer starken dritten Runde (-3), während Tyrrell Hatton mit einer späten Birdie-Serie auf +1 kletterte. Auch Adam Scott glänzte mit vier Birdies bei nur einem Bogey.
Die Spannung vor dem Finaltag ist groß – nicht nur wegen des engen Leaderboards, sondern auch aufgrund des Preisgelds: Der Sieger kassiert satte 4,3 Millionen Dollar aus dem Gesamtpreisgeldtopf von 21,5 Millionen.
Das Finale wird heute ab 12 Uhr (ET) live auf NBC sowie per Stream auf Peacock übertragen.
Wird Sam Burns seinen knappen Vorsprung ins Ziel retten? Oder gelingt einem Verfolger wie Hovland, Spaun oder Scott noch der große Wurf? Die Entscheidung fällt heute – auf einem der schwierigsten Plätze des Golfsports.