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Papst Leo XIV sendet Botschaft der Hoffnung ins Herz von Chicago

JerOme82 (CC0), Pixabay

Vor Zehntausenden begeisterten Besuchern im Stadion der Chicago White Sox meldete sich Papst Leo XIV – bürgerlich Robert Francis Prevost – per Videobotschaft aus dem Vatikan an seine Heimatstadt. Die Veranstaltung im „Rate Field“ war eine Hommage an den ersten amerikanischen Papst, der 1955 im Süden Chicagos geboren wurde – und bekennender Sox-Fan ist.

In seiner Ansprache richtete sich Leo besonders an junge Menschen:
„Diese Unruhe in eurem Herzen – das ist kein Problem, das ihr beruhigen müsst. Es ist ein Zeichen. Gott spricht durch sie.“

Leo rief dazu auf, der inneren Sehnsucht Raum zu geben und auf die Stimme Gottes zu hören. „Die Hoffnung ist nicht leicht zu sehen, aber gemeinsam wird das Licht heller.“

Die Veranstaltung vereinte Glauben, Gemeinschaft und die Liebe zum Baseball. Neben einer Messe unter Leitung von Kardinal Blase Cupich gab es Beiträge von Wegbegleitern Leos, Chorauftritte und viel Begeisterung für den „Jungen von hier“, der zum Oberhaupt der katholischen Kirche wurde.

Fans erschienen in eigens entworfener „Da Pope“-Fanware – Trikots im White Sox-Stil mit der Rückennummer 14, Papst-Visiere und sogar Sammelkarten. Laut Straßenverkäufern wurden in den letzten Wochen über 10.000 Shirts verkauft.

Auch Cubs-Fans wagten sich ins „Feindesland“, um diesem historischen Moment beizuwohnen. „Ein Stadion voller Gläubiger, ein Papst aus Chicago – das lasse ich mir nicht entgehen“, sagte Raul Gomez, ein Fan vom Nordufer.

In seiner Predigt sprach Kardinal Cupich wichtige soziale Themen an: „Es ist falsch, Migranten als Bedrohung darzustellen. Sie sind hier, weil unser System versagt – nicht durch Invasion, sondern durch Einladung.“

White Sox-Manager Brooks Boyer lud Leo offiziell zum First Pitch ein: „Heiliger Vater, der Hügel wartet. Wir schicken Ihnen schon mal einen Ball zum Üben in den Vatikan.“

Papst Leo XIV, der bereits 2005 als Fan im Stadion gesichtet wurde, dürfte sich über das Angebot freuen. In Chicago träumt man bereits von seinem nächsten Besuch – dann vielleicht in Person, mit dem Ball in der Hand.

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