Dark Mode Light Mode

Vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der WA-MES GmbH angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen IN 660 25

Nürnberg, 15. Mai 2025 – Das Amtsgericht Nürnberg hat im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der WA-MES GmbH, ansässig in der Industriestraße 6, 91126 Schwabach, eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 30667 eingetragen. Geschäftsführer ist Herr Leonhard Maximilian Lorenz Waldmüller.

Mit dem am 15. Mai 2025 um 12:30 Uhr erlassenen Beschluss wurde festgelegt, dass Verfügungen der Schuldnerin über Vermögensgegenstände nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. Ziel dieser Maßnahme ist es, das vorhandene Vermögen vor nachteiligen Veränderungen zu schützen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Michael Wirth bestellt, dessen Kanzlei sich im Nordostpark 45, 90411 Nürnberg befindet. Er ist unter der Telefonnummer 0911 955124-0 sowie per E-Mail an info@schmitt-kanzlei.de erreichbar.

Ebenfalls umfasst der Beschluss die Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters, Außenstände der Schuldnerin einzuziehen, um mögliche Vermögenswerte zu sichern. Damit tritt der Insolvenzverwalter faktisch an die Stelle der bisherigen Geschäftsleitung in Bezug auf alle wesentlichen Vermögensverfügungen.

Die Maßnahme dient der Vorbereitung auf eine mögliche Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Der vorläufige Verwalter wird in den kommenden Tagen die wirtschaftliche Lage der WA-MES GmbH prüfen und dem Gericht eine Einschätzung zur Eröffnungsreife des Verfahrens vorlegen.

Amtsgericht Nürnberg – Insolvenzgericht – 15. Mai 2025

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

750 Euro für 1.000 tote Küken – Diversion nach tierquälerischer Kurzschlusshandlung

Next Post

Analyse der Bilanz der HEP - Solar Spremberg GmbH & Co. KG aus Anlegersicht