Verbraucherzentrale Brandenburg informiert Wohnungseigentumsgemeinschaften über klimafreundliches Heizen und Fördermöglichkeiten
Potsdam, 24. April 2025 – Die Wärmepumpe ist längst mehr als nur eine Lösung für das Einfamilienhaus auf dem Land. Auch in Mehrfamilienhäusern lässt sich mit moderner Technik effizient, klimafreundlich und langfristig kostensparend heizen – vorausgesetzt, Planung und Umsetzung stimmen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) zeigt auf, wie der Umstieg auch in älteren Gebäuden gelingt – und bietet individuelle, unabhängige Beratung sowie einen kostenfreien Online-Vortrag am 19. Mai 2025.
Wärmepumpe auch im Altbau möglich – mit der richtigen Wärmequelle
„Die Wärmepumpe eignet sich durchaus auch für bestehende Mehrfamilienhäuser“, sagt Oliver Buchin, Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg. Die zentrale Frage sei dabei: Welche Wärmequelle steht zur Verfügung? Je nach Standort kommen Außenluft, Erdwärme oder sogar Grundwasser in Betracht. Auf dem Land sind die Optionen oft vielfältiger als im dichten innerstädtischen Raum. Doch auch hier bieten moderne Systeme praktikable Lösungen.
Luft-Wärmepumpe: Flexibel und besonders beliebt
In der Praxis setzen viele Eigentümergemeinschaften auf Luft-Wärmepumpen, da sie vergleichsweise einfach zu installieren und vielseitig einsetzbar sind. Fehlt der Platz im Garten, kann die Anlage zum Beispiel auf einem Flachdach montiert werden. Für Gebäude ohne zentrale Heizverteilung sind dezentrale Luft-Luft-Wärmepumpen eine interessante Alternative: Diese funktionieren ähnlich wie Klimaanlagen – sie kühlen im Sommer und heizen im Winter. Eine an der Fassade montierte Außeneinheit kann dabei mehrere Räume versorgen. Für die Warmwasserbereitung braucht es dann allerdings ein ergänzendes System, etwa einen elektrischen Durchlauferhitzer.
Effizienz beginnt mit der Heizlastberechnung
Damit eine Wärmepumpe wirklich effizient arbeitet, ist eine präzise Heizlastberechnung unerlässlich. Sie gibt Auskunft darüber, wie viel Heizleistung das Haus tatsächlich braucht. Darauf basiert auch der sogenannte hydraulische Abgleich – die Feinabstimmung der Heizflächen im Gebäude. „Ein korrekt durchgeführter hydraulischer Abgleich ist nicht nur für den effizienten Betrieb entscheidend, sondern auch Voraussetzung für staatliche Fördermittel“, erklärt Buchin.
Individuelle Beratung und kostenfreier Vortrag für Eigentümergemeinschaften
Der Heizungstausch stellt Wohnungseigentumsgemeinschaften oft vor komplexe Entscheidungen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg bietet daher umfassende Unterstützung:
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Unabhängige Beratung durch zertifizierte Energieexpert:innen
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Unterstützung bei Förderanträgen
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Technische und wirtschaftliche Einschätzung individueller Gebäudesituationen
Online-Vortrag „Heizen mit Wärmepumpe“
Montag, 19. Mai 2025 | 17:00 – 18:30 Uhr
Kostenfrei, Anmeldung über: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de
Darüber hinaus stehen die Berater:innen der VZB telefonisch, per Video oder bei einem Vor-Ort-Termin zur Verfügung.