EU-Kommission ruft zu mehr Eigenvorsorge auf – Praxisnahe Workshops machen Haushalte krisenfester
Dresden, 24. April 2025 – Die Zeiten sind unruhig, und das Bewusstsein für mögliche Krisensituationen wächst: Ob Naturkatastrophen, Stromausfälle oder Lieferengpässe – die Europäische Kommission ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich besser auf Notfälle vorzubereiten. Eine zentrale Empfehlung: Jeder Haushalt sollte Lebensmittelvorräte für mindestens drei Tage bereithalten.
Doch wie sieht ein durchdachter Notvorrat eigentlich aus? Wie gelingt es, ausgewogen zu essen – auch ohne Strom, Kühlschrank oder Herd? Und muss man in Krisenzeiten wirklich auf Genuss verzichten?
Antworten liefert die Verbraucherzentrale Sachsen, die mit einem alltagsnahen Bildungsangebot seit 2024 durch das Bundesland tourt. Ernährungsexpertinnen geben in interaktiven Workshops praktische Tipps, wie man sich für den Ernstfall wappnet – mit Planung, Kreativität und Geschmack.
„Ein Notfall muss nicht bedeuten, wochenlang Dosenravioli zu essen“, sagt Rosa Diekmann, Fachberaterin für Ernährung und Lebensmittel. „Wir zeigen, wie man mit sinnvollen Vorräten abwechslungsreiche, nährstoffreiche und sogar leckere Mahlzeiten zubereiten kann – ganz ohne Strom.“
Wissen, Vorratsplanung & Kochen ohne Herd
Die Workshops vermitteln praxisnahe Grundlagen: Welche Mengen braucht ein Haushalt? Was ist gut lagerfähig und einfach zuzubereiten? Wie schafft man Vorräte, die nicht nur satt machen, sondern auch für gute Laune sorgen? Im Anschluss wird gemeinsam gekocht – mit Zutaten, die sich ungekühlt lagern lassen und notfalls auch kalt genießbar sind.
In lockerer Atmosphäre wird nicht nur gemeinsam gegessen, sondern auch diskutiert: über nachhaltige Vorratshaltung, Lieblingsrezepte und die richtige Balance zwischen Vorbereitung und Gelassenheit.
Weitere Termine werden regelmäßig über den Newsletter der Verbraucherzentrale bekannt gegeben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird empfohlen.
Tipp zum Mitnehmen:
Ein gut geplanter Notvorrat schützt nicht nur in Krisenzeiten – er spart im Alltag Zeit, Geld und Nerven. Und: Er schmeckt, wenn man’s richtig macht.