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Ein Schritt vom Abgrund: Die finanzielle Realität der Durchschnittsamerikaner im Jahr 2025″

brandwayart (CC0), Pixabay

Trotz eines durchschnittlichen Jahreseinkommens von rund 62.000 US-Dollar befinden sich viele Amerikaner finanziell in einer prekären Lage. Laut einer aktuellen Umfrage von NerdWallet leben 57 % der US-Bürger von Gehalt zu Gehalt. Zwei von fünf Personen könnten im Notfall keine 1.000 Dollar aufbringen – sei es für eine Autoreparatur oder eine unerwartete medizinische Ausgabe. Die US-Regierung selbst warnt: Über die Hälfte der Bevölkerung ist „eine Krise von der Obdachlosigkeit entfernt“.

Die Kluft zwischen Arm und Reich in den USA wird immer größer. Während Durchschnittsbürger ums finanzielle Überleben kämpfen, umgibt sich Donald Trump – laut Forbes mit einem Vermögen von rund 5 Milliarden Dollar – mit Milliardären, darunter Elon Musk, der reichste Mensch der Welt. Musk verlor 2025 zwar fast 100 Milliarden Dollar, besitzt laut Bloomberg aber immer noch ein Vermögen von 333 Milliarden Dollar – mehr als je jemand im Powerball-Lotto gewinnen konnte.

Auch der Lohnunterschied nach Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit zeigt große Unterschiede. Männer verdienen im Schnitt mehr als Frauen, Asiaten mehr als Weiße, Schwarze oder Hispanics. Der Medianlohn in den USA liegt bei 1.192 US-Dollar pro Woche – das entspricht rund 61.984 US-Dollar jährlich. Frauen verdienen dabei oft deutlich weniger als Männer.

Trotzdem bleibt der gesetzliche Mindestlohn auf Bundesebene seit 2009 bei nur 7,25 US-Dollar pro Stunde. In vielen Bundesstaaten gelten zwar höhere Mindestlöhne, aber rund eine Million Amerikaner arbeiten weiterhin für diesen Niedriglohn – weit unter dem, was laut dem MIT Living Wage Calculator zum Leben nötig ist: etwa 45.000 Dollar im Jahr.

Besonders beunruhigend: 40 % der Amerikaner verfügen über keinerlei Rücklagen für Notfälle. Viele greifen deshalb im Ernstfall zur Kreditkarte – was mit hohen Zinsen oft zu einer Schuldenspirale führt. Experten raten daher dringend zum Aufbau eines Notfallfonds.

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