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Cyberangriff auf Dresden.de – Internetportal der Stadt weiter lahmgelegt

Franz26 (CC0), Pixabay

Auch nach mehreren Tagen bleibt die offizielle Website der Stadt Dresden (www.dresden.de) aufgrund eines anhaltenden Hackerangriffs weiterhin nicht erreichbar. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, handelt es sich um eine massive Welle externer Zugriffe – offenbar ein sogenannter Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriff, bei dem Server gezielt überlastet werden, um Dienste lahmzulegen.

Bereits am vergangenen Wochenende war das städtische Onlineportal Ziel von Attacken, doch die Probleme dauern nun weiter an. Trotz der digitalen Störmanöver gibt die Stadt Entwarnung: Ein Zugriff auf sensible Daten sei nicht erfolgt, konkrete Schäden oder Folgekosten seien nach aktuellem Stand nicht zu befürchten.

Keine sensiblen Daten betroffen – dennoch Einschränkungen

Die Cyberattacke betrifft vor allem die Erreichbarkeit des Internetauftritts und damit wichtige Informationsdienste für Bürgerinnen und Bürger. Zwar konnte der Kern der digitalen Infrastruktur offenbar geschützt werden, doch Bürgerdienste, Online-Formulare oder städtische Informationen sind derzeit nicht oder nur eingeschränkt abrufbar.

Die städtische IT-Abteilung arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Systeme und sei auch mit externen Sicherheitsexperten in Kontakt, hieß es weiter. Ein konkreter Zeitpunkt für die vollständige Wiederherstellung der Website wurde bislang nicht genannt.

Angriffe auf kommunale Infrastrukturen nehmen zu

Der Vorfall reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Cyberattacken auf öffentliche Verwaltungen und kommunale IT-Strukturen. Solche Angriffe legen zunehmend offen, wie anfällig auch staatliche Systeme für gezielte digitale Sabotageakte sind. Die Stadt Dresden zeigt sich dennoch zuversichtlich, dass keine bleibenden Schäden entstanden sind.

Ob hinter dem Angriff politische Motive, kriminelle Erpressungsversuche oder reine Sabotageabsicht stehen, ist derzeit unklar – die Ermittlungen laufen.

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