Ein neuer Bericht der Proceedings of the National Academy of Sciences warnt vor den verheerenden Folgen eines möglichen Megabebens in der Pazifischen Nordwestregion der USA – insbesondere in Oregon, Washington und Nordkalifornien. Dabei könnte es nicht nur zu starken Erschütterungen und einem Tsunami kommen, sondern auch zu einem plötzlichen Absinken des Bodens um bis zu zwei Meter. Dieses Phänomen, bekannt als „sudden coastal subsidence“, würde die unmittelbare Flutgefahr massiv erhöhen.
Die Forscher sprechen von einem „albtraumhaften Szenario“, das sich jederzeit ereignen könnte. Brücken, Kommunikationskabel und Infrastruktur könnten zerstört, tausende Menschenleben gefährdet werden. Eine ähnliche Situation wurde bereits beim Erdbeben von 1964 in Alaska dokumentiert.
Risiken im Überblick:
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Küstengebiete könnten innerhalb von Sekunden großflächig überflutet werden.
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Der Meeresspiegel würde durch das Absinken lokal rapide ansteigen.
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Klimawandel und steigende Meeresspiegel verschärfen das Risiko langfristig weiter.
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Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Bebens liegt laut Studie bei 15 % innerhalb der nächsten 50 Jahre.
Was kann man tun?
Trotz der geringen Eintrittswahrscheinlichkeit betonen Experten, wie wichtig Vorbereitung ist:
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Taschenlampe, Wasser, Bargeld und ein Notfallradio mit Kurbel-Ladegerät bereithalten.
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Textnachrichten statt Anrufe nutzen – sie überlasten Mobilfunknetze weniger.
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Erdbebenversicherung, stabile Möbelverankerung und Frühwarn-Apps können Leben retten.
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Am wichtigsten: Nachbarschaftskontakte pflegen – im Ernstfall zählt gegenseitige Hilfe.