Am 1. Mai 2025 – dem internationalen Tag der Arbeit – haben in den gesamten USA Zehntausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Donald Trump und deren enge Verbindungen zur Milliardärselite demonstriert. Unter dem Motto #MayDayStrong fanden über 1.000 Demonstrationen in allen Bundesstaaten und sogar im Ausland statt.
Im Mittelpunkt der Proteste standen Vorwürfe, dass Trump und seine Unterstützer, darunter Elon Musk, eine Politik betreiben, die auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung geht. Kritisiert wurden Kürzungen im öffentlichen Dienst, Angriffe auf Gewerkschaften, Einschränkungen von Einwanderungsrechten sowie der Einfluss ultrareicher Einzelpersonen auf die Politik.
Prominente Stimmen:
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Bernie Sanders nannte den 1. Mai einen „heiligen Tag“ für Arbeiterrechte und verurteilte die wachsende Ungleichheit: „Noch nie hatten so wenige so viel Macht, während so viele ums Überleben kämpfen.“
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Alexandria Ocasio-Cortez trat bei einer Großkundgebung in New York auf und forderte, Sozialprogramme wie Medicare und Medicaid zu schützen.
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Jennifer Vasquez Sura, die Frau des fälschlich nach El Salvador abgeschobenen Kilmar Abrego Garcia, hielt eine emotionale Rede vor dem Weißen Haus und forderte seine Rückkehr.
Ausmaß und Orte der Proteste:
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Washington, D.C.: Tausende versammelten sich nahe dem Weißen Haus, darunter auch Veteranen und Lehrer:innen.
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Philadelphia: Große Gewerkschaftskundgebung mit Bernie Sanders.
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New York, Phoenix, Louisville, Jackson: Hunderte bis Tausende auf den Straßen mit Bannern wie „Workers over Billionaires“ und „This is what democracy looks like.“
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Auch in Europa, z. B. in Paris und Florenz, fanden Solidaritätskundgebungen statt.
Forderungen der Bewegung:
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Schutz von Sozialprogrammen wie Medicare und Social Security
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Rücknahme von Einwanderungsdeportationen und Schutz marginalisierter Gruppen
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Stopp der Einflussnahme von Superreichen auf Regierung und Medien
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Vollständig finanzierte Bildung, Gesundheitsversorgung und Wohnraum für alle
Hintergrund: Die Proteste werden maßgeblich von der 50501-Bewegung, Gewerkschaften, Studierendengruppen und Migrantenrechtsorganisationen getragen. Sie verstehen sich als Antwort auf eine Regierungspolitik, die laut Kritikern zunehmend autoritär und elitär agiert.