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Papst Franziskus liegt im Vatikan im Sarg aufgebahrt – Beerdigung am Samstag

martineci999 (CC0), Pixabay

Nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag hat der Vatikan die ersten offiziellen Fotos veröffentlicht, die den verstorbenen Pontifex im offenen Sarg zeigen. Der 88-Jährige war an den Folgen eines Schlaganfalls und unheilbaren Herzversagens gestorben. Die Aufbahrung fand in der Kapelle der Casa Santa Marta statt, seiner Residenz während der zwölfjährigen Amtszeit. Zwei Schweizer Gardisten stehen Wache am Sarg.

Am Mittwoch, dem 23. April, wird der Leichnam des Papstes in einer feierlichen Prozession unter Leitung von Kardinälen in den Petersdom überführt. Dort können Gläubige Abschied nehmen. Die Beisetzung erfolgt dann am Samstag, dem 26. April, um 10 Uhr Ortszeit auf dem Petersplatz. Erwartet werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter auch US-Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania.

Besonders bemerkenswert: In seinem Testament hatte Franziskus den Wunsch geäußert, nicht wie viele seiner Vorgänger in der Krypta des Petersdoms, sondern in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom beigesetzt zu werden. Auch bat er um eine schlichte Beerdigung, was seinem bescheidenen Lebensstil entspricht.

Papst Franziskus war für viele Gläubige eine moralische Leitfigur in einer Zeit globaler Herausforderungen. Sein Tod markiert das Ende einer Ära, in der er sich besonders für soziale Gerechtigkeit, den interreligiösen Dialog und den Schutz der Schwachen einsetzte.

Die nun veröffentlichten Bilder zeigen nicht nur das offizielle Ende seines Pontifikats, sondern geben auch einen letzten, stillen Moment der Andacht für Millionen von Katholiken weltweit.

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