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Höflichkeit kostet: „Bitte“ und „Danke“ an ChatGPT belasten OpenAI mit Millionenkosten

Pexels (CC0), Pixabay

Laut OpenAI-CEO Sam Altman kostet es das Unternehmen Millionen, wenn Nutzer beim Interagieren mit ChatGPT höflich sind. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) antwortete Altman einem User, dass Höflichkeitsfloskeln wie „bitte“ und „danke“ in Anfragen an die KI „viele Millionen Dollar gekostet“ hätten – er sehe es jedoch als „gut investiertes Geld“.

Der Hintergrund: Generative KI wie ChatGPT ist extrem energieintensiv, vor allem beim Training und bei der Verarbeitung von komplexen Anfragen. Jede zusätzliche Eingabe, selbst wenn sie nur ein höflicher Zusatz ist, verlängert Rechenprozesse und erhöht den Stromverbrauch.

Microsoft-Designer Kurtis Beavers erklärt in einem Memo, dass Höflichkeit gegenüber KI nicht nur die Antwortqualität verbessere, sondern auch zu einer „respektvollen, kooperativen Kommunikation“ beitrage. Die KI spiegle das Niveau an Professionalität und Klarheit wider, das ihr in der Anfrage entgegengebracht wird.

Eine Studie des Medienunternehmens Future (u.a. TechRadar) aus Dezember 2024 zeigt, dass rund 67 % der US-Amerikaner beim Umgang mit KI höflich sind, im Vereinigten Königreich sogar 71 %. Etwa 12 % der Befragten gaben an, aus Angst vor möglichen Konsequenzen in der Zukunft höflich zu sein.

Interessanterweise sind viele Nutzer trotzdem eher kurz angebunden, um Zeit zu sparen – was wiederum mit weniger differenzierten Antworten einhergehen kann.

Obwohl höfliches Verhalten gegenüber Maschinen zunächst übertrieben wirken mag, ist es laut Experten kein reiner Anstandsreflex, sondern kann tatsächlich die Qualität und Effizienz der Kommunikation mit KIs wie ChatGPT verbessern. Für Unternehmen wie OpenAI stellt sich dabei allerdings die Frage: Wie viel Höflichkeit kann man sich leisten?

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