Die Musikwelt trauert um Dolly Parton. Zu Ehren der Country-Legende wurde das Empire State Building in New York am Dienstagabend in Rosa beleuchtet. Auch in Partons Heimatort Sevierville im US-Bundesstaat Tennessee kamen Hunderte Menschen zusammen, um der Sängerin zu gedenken.
Das weithin sichtbare Farbenspiel am Empire State Building wurde zu einem besonderen Zeichen der Erinnerung. Rosa war über Jahrzehnte eng mit Dolly Partons unverwechselbarem öffentlichen Erscheinungsbild verbunden. Mit der Beleuchtung würdigte New York eine Künstlerin, deren Karriere weit über die Grenzen der Country-Musik hinausreichte.
Hunderte Menschen versammeln sich in Sevierville
Während in New York das Empire State Building leuchtete, nahmen Menschen auch in Dolly Partons Heimat Abschied. In Sevierville, Tennessee, versammelten sich laut MDR Hunderte Menschen an ihrer Statue.
Der Ort besitzt eine besondere Bedeutung für Partons Lebensgeschichte. Die Sängerin stammte aus Tennessee und machte ihre Herkunft immer wieder zu einem Bestandteil ihrer Musik und ihrer öffentlichen Identität.
Die Zusammenkunft an der Statue wurde damit zu einem persönlichen Gegenstück zur weithin sichtbaren Würdigung in New York: Während das Empire State Building die internationale Bedeutung der Sängerin symbolisierte, erinnerten die Menschen in Sevierville an ihre Verbindung zu ihrer Heimat.
Weltweite Bekanntheit als Country-Star
Dolly Parton gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten der amerikanischen Country-Musik. Über Jahrzehnte hinweg erreichte sie ein Publikum, das weit über die traditionelle Country-Szene hinausging. Ihr auffälliges Erscheinungsbild, ihr Humor und ihre Bühnenpräsenz machten sie ebenso unverwechselbar wie ihre Musik.
Songs wie „Jolene“ und „9 to 5“ wurden international bekannt. „I Will Always Love You“, das Parton selbst schrieb und veröffentlichte, entwickelte sich später in der Interpretation von Whitney Houston zu einem der weltweit bekanntesten Popsongs.
Partons Bedeutung beschränkte sich jedoch nicht allein auf ihre Tätigkeit als Sängerin. Sie arbeitete als Songwriterin und Schauspielerin und engagierte sich über viele Jahre auch für soziale und kulturelle Projekte.
Ein sichtbares Zeichen mitten in New York
Dass ausgerechnet eines der berühmtesten Gebäude New Yorks zu ihrem Gedenken beleuchtet wurde, unterstreicht die große öffentliche Bedeutung der Sängerin.
Das Empire State Building wird regelmäßig mit besonderen Beleuchtungen versehen, um Ereignisse, Organisationen oder Persönlichkeiten zu würdigen. Am Dienstagabend stand das Wahrzeichen im Zeichen von Dolly Parton.
Der MDR berichtete am 26. August 2026 in einem Videobeitrag über die rosa Beleuchtung und die Gedenkveranstaltung in Tennessee. Dem Bericht zufolge kamen in Sevierville Hunderte Menschen an Partons Statue zusammen.
Abschied zwischen New York und Tennessee
Die beiden Gedenkorte könnten unterschiedlicher kaum sein: auf der einen Seite die Millionenmetropole New York mit einem ihrer weltweit bekanntesten Wahrzeichen, auf der anderen Seite Sevierville und damit jener Ort, der eng mit Partons Herkunft verbunden ist.
Gemeinsam zeigen die Gedenkaktionen, welchen Stellenwert Dolly Parton bei ihrem Publikum hatte. Das rosa erleuchtete Empire State Building setzte dabei ein weithin sichtbares Zeichen des Abschieds, während Fans in Tennessee unmittelbar an die Heimat und Lebensgeschichte der Country-Legende erinnerten.
So wurde die Erinnerung an Dolly Parton gleichzeitig dort sichtbar, wo ihre Geschichte begann, und an einem der prominentesten Orte der Vereinigten Staaten.